500 Jahre Reformation – Aufbruch zur Freiheit

Lösungssuche für Flüchtlinge in den Botschaften

18. August 1989: Kanzleramtsminister Rudolf Seiters trifft den stellvertretenden Außenminister Herbert Krolikowski in Ostberlin. Beide Seiten wollen eine Lösung für die DDR-Flüchtlinge finden, die in den Botschaften warten. mehr: Lösungssuche für Flüchtlinge in den Botschaften …

Flüchtlinge aus der DDR campen vor der westdeutschen Botschaft in Prag. (verweist auf: Lösungssuche für Flüchtlinge in den Botschaften)

DDR gibt Ausreiseproblem zu

5. August 1989: Die DDR-Führung hat ihr Schweigen über die Ausreisewilligen in den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik in Ost-Berlin, Budapest, Prag und Warschau gebrochen. Erstmals berichten die Fernsehnachrichten darüber. mehr: DDR gibt Ausreiseproblem zu …

Tausende DDR-Flüchtlinge warten in der westdeutschen Botschaft in Prag auf ihre Ausreise in die BRD.  (verweist auf: DDR gibt Ausreiseproblem zu)

Aufhebung des Schießbefehls

3. April 1989: Innenpolitisch bereits geschwächt, entschließt sich SED-Generalsekretär Erich Honecker zu einer entscheidenden Veränderung des Grenzregimes: Der Schießbefehl, der offiziell nie existiert hat, wird aufgehoben. mehr: Aufhebung des Schießbefehls …

Zwei Grenzer der DDR-Grenztruppen des Grenzkommandos Süd vor einem Wach- und Beobachtungsturm kontrollieren einen Abschnitt der innerdeutschen Grenze am Brocken.  (verweist auf: Aufhebung des Schießbefehls)

Aufbruch: Ab in den Westen

26. März 1989: Die "Welt am Sonntag" veröffentlicht Zahlen des Bundesnachrichtendienstes, wonach die DDR-Regierung davon ausgeht, dass bis Ende 1989 bis zu 1,5 Millionen Bürger das Land verlassen und in die Bundesrepublik übersiedeln wollen. mehr: Aufbruch: Ab in den Westen …

DDR-Flüchtlinge auf dem Weg zur Botschaft der Bundesrepublik in Prag. -Foto vom 02./03.11.1989. (verweist auf: Aufbruch: Ab in den Westen)

Flucht mit dem Heißluftballon scheitert

8. März 1989: Die Wetterbedingungen am Abend des 7. März sind günstig für eine Ballonfahrt in den freien Westen. Doch aus Angst davor, festgenommen zu werden, steigt Winfried Freudenberg überhastet in den Ostberliner Himmel auf und stürzt Stunden später im West-Berliner Zehlendorf ab. mehr: Flucht mit dem Heißluftballon scheitert …

Die Leiche des DDR-Bürgers Winfried Freudenberg wird am 08.03.1989 im Westberliner Bezirk Zehlendorf von Sanitätern abtransportiert. Freudenberg hatte versucht mit einem Heißluftballon von Ost- nach West-Berlin zu fliehen. (verweist auf: Flucht mit dem Heißluftballon scheitert)

Die letzten Todesschüsse an der Berliner Mauer

5. Februar 1989: Chris Gueffroy ist das letzte Todesopfer an der Berliner Mauer. Er stirbt bei dem Versuch, mit seinem Freund Christian Gaudian in den freien Westen zu gelangen. mehr: Die letzten Todesschüsse an der Berliner Mauer …

Chris Gueffroy ist das letzte Todesopfer an der Berliner Mauer. An sein Schicksal erinnert ein Gedenkkreuz. (verweist auf: Die letzten Todesschüsse an der Berliner Mauer)

Honeckers "mutige" Vorhersage

19. Januar 1989: SED-Generalsekretär Erich Honecker liefert mit einer Prognose über die Lebensdauer der Berliner Mauer einen Satz für die Geschichtsbücher: Auf einer Tagung erklärt er, die Berliner Mauer werde "in 50 und auch in 100 Jahren noch bestehen". mehr: Honeckers "mutige" Vorhersage …

Berlin: Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Erich Honecker. (verweist auf: Honeckers "mutige" Vorhersage)