500 Jahre Reformation – Aufbruch zur Freiheit

Reformationsstätten

Sterbehaus in Eisleben

Martin Luther war Eisleben und dem Mansfelder Land lebenslang eng verbunden. Er starb dort am 18. Februar 1546. Der Reformator setzte sich bis zu seinem Tod für die Schlichtung der andauernden Streitigkeiten zwischen den Mansfelder Grafen ein.

Im Januar 1546 machte sich Luther zum letzten Mal auf eine Vermittlungsreise nach Eisleben, um eine Schlichtung der Streitigkeiten zu erreichen. Nach Vertragsunterzeichnung starb Luther dort im Alter von 62 Jahren.

Das Sterbehaus Luthers kann in Eisleben besichtigt werden. Bis ins 21. Jahrhundert nahm man an, dass Luther tatsächlich in diesem Haus gestorben sei. Neuere Forschungen hingegen ergaben, dass sich das eigentliche Sterbehaus an Stelle des heutigen Hotels Graf von Mansfeld befand. Zu diesem Zeitpunkt war das Haus am Andreaskirchplatz schon als Luthergedenkstätte und Museum eingerichtet.

Die Ausstellung "Luthers letzter Weg" und erzählt von seiner letzten Reise nach Eisleben und seinen letzten Tagen vor Ort. Sie richtet den Blick auf die Themen Sterben und Tod. Es werden  Fragen gestellt wie: Welche Rolle spielt der Tod in Luthers Theologie und welchen Einfluss hat Luthers Theologie auf die Sterbekultur?

Von 2010 bis 2013 wurde Luthers Sterbehaus umfassend saniert und ermöglicht heute eine weitgehend barrierefreie Begehung der Räume. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Klimatechnik unterstützte diese Sanierungsmaßnahmen.

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